Land investiert in Rad- und Fußverkehrswege im Landkreis Biberch - 21.3.19

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Der Ausbau des Radwegenetzes im Landkreis Biberach kommt voran. „Ob für den Weg zur Arbeit oder in der Freizeit, das Fahrrad ist ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Das schrittweise Schließen der Lücken in unserem Radwegenetz ist mir daher ein besonderes Anliegen. Denn wir steigern damit die Sicherheit für die Fahrradfahrer und machen das Radfahren insgesamt noch attraktiver“, sagt CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger zur heutigen Bekanntgabe der Fördermaßnahmen für die Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur im Land durch das Verkehrsministerium.
 
Das Land Baden-Württemberg habe schon früh die Bedeutung des Radfahrverkehrs erkannt und diesen gefördert. So war der konkrete Anlass für die heutige Pressekonferenz des Verkehrsministeriums das 10-jährige Jubiläum des Landesbündnisses ProRad, das 2009 vom damaligen Staatssekretär Rudolf Köberle (CDU) ins Leben gerufen wurde. „Damals wie heute ist es der CDU-Landtagsfraktion wichtig, dass die verschiedenen Verkehrsträger, wie Auto, Bus, Bahn und Fahrrad, nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ob Straße, Schiene oder Radweg, wir stehen für eine ideologiefreie Förderung unserer Verkehrswege“, sagt Dörflinger.   
 
Das Land unterstützt über das Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur 2019 - 2023 die Kommunen bei ihren Radverkehrsvorhaben nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Jüngst wurde das Programm um 124 neue Vorhaben mit einem Fördervolumen von rund 30 Millionen Euro erweitert. Insgesamt umfasst das Förderprogramm nun über 400 Maßnahmen mit Zuwendungen von insgesamt etwa 100 Millionen Euro. 
 
Aus dem Landkreis Biberach wurde folgendes Vorhaben in diesem Jahr neu in das Förderprogramm kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur 2019 - 2023 aufgenommen:
 • Gemeinde Wain (Träger): Bau eines Gehweges in der Ortsdurchfahrt Wain/Auttagershofen (Hörenhauser Str.; K 7513).
 
Folgende Maßnahmen im Landkreis Biberach sind bereits im Förderprogramm enthalten:
 • Stadt Biberach (Träger): Neubau eines Radweges in Verlängerung der Vollmerstraße in Biberach (1. Bauabschnitt);
• Gemeinde Dürmentingen (Träger): Anlage eines Gehweges in der Buchauer Straße (L 275);
• Gemeinde Ertingen (Träger): Neubau eines Gehweges an der K 7538, OD Erisdorf;
• Kirchberg an der Iller (Träger):Anbau eines Gehweges in der Gutenzeller Straße;
• Gemeinde Maselheim (Träger): Anlage von Gehwegen in Laupertshausen i.Z.d. L 280, Mettenberger Straße;
• Gemeinde Schemmerhofen (Träger): Anlage eines Gehweges an der Schlossstraße (L 266) in Alberweiler;
• Gemeinde Steinhausen/Rottum (Träger): K 7574, Gehwege in der OD Steinhausen/Rottum;
• Gemeinde Warthausen (Träger): L 251, Gehweg in der OD Warthausen (Bahnhofstraße).
• Stadt Ochsenhausen (Träger): K 7508, Neubau eines Gehweges in der Hürbler Straße in Reinstetten;
• Landkreis Biberach (Träger): K 7569, Neubau eines Geh- und Radweges zwischen Eberhardzell/Mühlhausen und der B 465.
 
Entlang von Bundesstraßen steht in diesem Jahr zur Umsetzung an:
 • Der Radweg zwischen Eberhardzell/Mühlhausen und Eberhardzell/Hetzisweiler mit einer Länge von 2,1 Kilometern.
 
Entlang von Landstraßen wurde bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt:
 • Der Radweg von Achstetten/Oberholzheim nach Hüttisheim mit einer Länge von 1,4 Kilometern.
 
Hintergrundinformation
 Die Programmaufnahme in das Förderprogramm kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur 2019 - 2023 ist noch nicht gelichbedeutend mit einer Förderung. Um eine Förderung nach LGVFG zu erhalten, müssen die Vorhabenträger nach der Programmaufnahme in einer zweiten Stufe bei den Regierungspräsidien einen formalen Antrag auf Förderung einreichen. Über die Genehmigung und Bewilligung der Förderung entscheiden die Regierungspräsidien.