Welche Note der CDU-Kandidat der Regierung bei Corona gibt - 4.3.21

Letzte Folge des SZ-Wahltalks mit Thomas Dörflinger - Wie er sich die Mobilität der Zukunft vorstellt

SPORTLICH UNTERWEGS: Thomas Dörflinger präsentiert beim SZ-Wahltalk seine Laufschuhe als persönlichen Gegenstand. (Foto: Daniel Häfele)

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Biberach

Kein anderes Thema hat den Alltag der Menschen so stark verändert wie Corona. Klar, dass es in der letzten Folge des SZ-Wahltalks mit dem CDU-Landtagsabgeordneten im Wahlkreis Biberach, Thomas Dörflinger, auch um das Krisenmanagement der Landesregierung geht. Wünscht sich der 51-Jährige manchmal wieder zurück in seinen alten Job bei der Kreissparkasse? Unter anderem das wollen die SZ-Redaktionsleiter Gerd Mägerle (Biberach) und Roland Ray (Laupheim) in dem halbstündigen Videoformat herausfinden.


„Ich würde der Landesregierung die Note zwei geben“, antwortet Thomas Dörflinger auf die Frage, welche Schulnote er für das Krisenmanagement der grün-schwarzen Landesregierung geben würde. „Alles richtig wurde nie gemacht. Dazu war das zu neu“, sagt der Ummendorfer. Ein besseres Vorgehen hätte er sich bei der 800-Quadratmeter-Regel für den Einzelhandel nach dem ersten Shutdown oder der Terminvergabe beim Impfen gewünscht. In Anbetracht der gesunkenen Inzidenzen sei man aber auf einem guten Weg. Gleichwohl verursache jede getroffene Maßnahme zur Eindämmung des Virus Leid: „Dieser Zwiespalt nagt auch an mir.“


Weitere Themen in dem Gespräch sind Bildung, Einzelhandel, Transformation der Wirtschaft, Digitalisierung, Wohnen, Sozialpolitik und Klimaschutz. Auch befragten die Moderatoren den Kandidaten, wie die Mobilität in Zukunft aussehen könnte. „Die Mobilität wird klimafreundlicher sein“, sagt der Vorsitzende des Arbeitskreises „Verkehr“ der CDU-Landtagsfraktion und zugleich deren verkehrspolitischer Sprecher. Zudem soll sie mehr Schiene beinhalten, wenn es mit der Regio-S-Bahn vorangeht. Eine Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof, also die Vernetzung von ÖPNV und Individualverkehr, bringe ebenfalls Verbesserungen für Biberach und den Speckgürtel mit sich. Doch das ginge nicht überall im Kreis: „Das Automobil wird der Verkehrsträger Nummer eins bleiben.“


Seit einem Jahr kämpfen wir gegen das Coronavirus - welche Maßnahme hätten Sie schon früher umgesetzt? Inwiefern war die Polizeireform ein Erfolg? Wie attraktiv ist der Lehrerberuf? Diese drei Fragen sind für Dörflinger übrig geblieben, die ihm die Moderatoren auf dem Silbertablett serviert hatten. Ursprünglich waren es 18 Fragen. Jeder Kandidat hatte drei Fragen zu beantworten. Gegen Ende des Gesprächs schildert der 51-Jährige, wie die ersten fünf Jahre als Landtagsabgeordneter für ihn waren und ob er den Schritt bereut. Seit seinem Mandat ist Dörflinger von seinem Job bei der Kreissparkasse Biberach freigestellt. Als persönlichen Gegenstand brachte er Laufschuhe mit ins Studio. Mit ihm endet die SZ-Wahltalk-Reihe zur Landtagswahl in Baden-Württemberg. Die Moderatoren hatten in dem Talkformat auch die Kandidaten von Grünen, AfD, SPD, FDP und Linke empfangen.

Den Videotalk mit Thomas Dörflinger gibt es unter
www.schwaebische.de/ltw21-doerflinger

Copyright Schwäbische Zeitung - Ausgabe Biberach vom 4.03.2021

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