Pfaff: "Wir investieren in die Zukunft" - 13.6.19

Offizieller Spatenstich für den Breitbandausbau in Burgrieden

Symbolischer Spatenstich für den Breitband-Ausbau in Burgrieden: (von links) Patrik Burger (Geo Data), Manfred Storrer (Landratsamt Biberach), Jens Schilling (KommPakt Net), Thomas Dörflinger (MdL), Bürgermeister Josef Pfaff, Christian Blaser (AGP), Ute Aßfalg (AGP), Michael Müller (Stark Energies), Domenicus Arslan (Stark Energies) und Bernhard Lichtensteiger (Firma Lichtensteiger, Laupheim). Foto: Kurt Kiechle

Von Kurt Kiechle

Burgrieden - Die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen im Vergleich zu den Städten hat im ländlichen Raum in der heutigen Zeit viel mit dem schnellen Internet zu tun. Darauf zielte Bürgermeister Josef Pfaff in seinem Grußwort zum offiziellen Spatenstich für den Breitbandausbau in Burgrieden ab.

Nach ersten kleinen Schritten in den vergangenen Jahren in Richtung Glasfaserausbau folge jetzt ein erster großer Schritt, sagte Pfaff. Mit mehr als drei Millionen Euro Kosten sei dieser Ausbau der Datenversorgung der bisher größte in der Gemeinde. Es sei eine Investition in die Zukunft. Gemeinderat und Verwaltung seien der Auffassung, dass gute Breitband-Versorgung künftig zu den elementaren Grundpfeilern der Daseinsvorsorge gehöre, so wie Wasser, Abwasser, Schule und Kindergarten. „Deshalb haben wir diese Aufgabe angepackt.“ Dies sei freilich nur möglich gewesen durch die Unterstützung von Land und Landkreis. Das Land steuere allein gut eine Million an Fördergeldern bei. Der Kreis kümmere sich vor allem um die Backbones, „was überaus wichtig ist“. Ausdrücklich dankte Pfaff seinem Hauptamtsleiter Andreas Munkes, der bei der Gemeinde in Sachen Breitbandausbau die Fäden in der Hand hat.

„Ein großer Schritt“

„Mit dem heutigen Spatenstich macht die Gemeinde einen großen Schritt in das digitale Zeitalter“, sagte der Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger. Für ihn stehe der flächendeckende Ausbau des schnellen Internets ganz oben auf seiner Arbeitsliste. „Für mich ist es verdammt wichtig, dass wir gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land haben“, betonte er. „Dazu ist das schnelle Internet ganz elementar.“ Es gehe auch um die heimische Wirtschaft, die weltweit unterwegs und deshalb auf schnelle Datenverbindungen angewiesen sei.

Manfred Storrer, Dezernent im Landratsamt, sagte: „Wir sind froh, dass wir Hand in Hand das Vorhaben voranbringen konnten.“ Für die Zukunft wünschte er sich „weiterhin ein gedeihliches Miteinander“. In gleicher Weise äußerte sich Michael Müller vom Dienstleistungsunternehmen Stark Energies GmbH, das Partner beim Bau von Erneuerbaren Energieanlagen und beim Ausbau von Versorgungsnetzen ist.

Copyright Schwäbische Zeitung - Ausgabe Laupheim vom 13.6.2019