Innovation und Zukunftskraft im Ländlichen Raum: Knapp 4,2 Millionen Euro ELR-Förderung für 48 Projekte im Landkreis Biberach - 26.2.26
Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) Baden-Württemberg unterstützt im Jahr 2026 zahlreiche Projekte im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR). Davon profitieren auch 48 Projekte aus dem Landkreis Biberach mit einer Gesamtförderung von knapp 4,2 Millionen Euro.
Mit den bereitgestellten Mitteln werden Initiativen in den vier zentralen Förderschwerpunkten Innenentwicklung/Wohnen, Grundversorgung, Arbeit und Gemeinschaftseinrichtungen vorangetrieben.
„Die Vielfalt der ausgewählten Projekte zeigt, wie lebendig und zukunftsorientiert unser Landkreis ist. Mit den ELR-Mitteln setzen wir wichtige Impulse – von der Belebung der Ortskerne über moderne Arbeitsplätze bis hin zu attraktivem Wohnraum. Das stärkt unseren Ländlichen Raum nachhaltig“, sagt Thomas Dörflinger, CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Biberach, zur Bekanntgabe der geförderten Projekte durch Minister Peter Hauk (CDU).
Zudem machte Dörflinger deutlich, dass die Förderentscheidungen erneut belegten, wie wichtig das ELR-Programm für die regionale Entwicklung sei. Er hob hervor, dass viele Kommunen ohne diese Unterstützung zentrale Vorhaben nicht realisieren könnten und die Förderung daher einen bedeutenden Beitrag zur Zukunftssicherung leiste.
Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum zählt zu den wichtigsten Instrumenten der Landesregierung, um Städte und Gemeinden außerhalb der urbanen Zentren nachhaltig zu stärken. Die Förderung richtet sich an kommunale Träger, private Investoren sowie interkommunale Zusammenschlüsse.
Für die Aufnahme in das ELR-Jahresprogramm stellen Städte und Gemeinden entsprechende Anträge. Diese umfassen (inter-)kommunale Infrastrukturprojekte, private Wohnbauprojekte und Unternehmensinvestitionen. Nach der Beratung in den örtlichen Koordinierungsausschüssen werden die Anträge auf Landkreisebene priorisiert und anschließend von den Regierungspräsidien bewertet. Auf dieser Grundlage legt jedes Regierungspräsidium dem MLR einen Entscheidungsvorschlag vor.
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Pressemitteilung von Thomas Dörflinger MdL vom 26.2.2026